Datenleck bei Facebook-Fotos

Zu Nikolaus ist ein Datenleck bei Facebook bekannt geworden durch den es Facebook Nutzern möglich war private Fotos anderer Nutzer einzusehen. Wie berichtet wird wurde das Leck von den Mitgliedern eines Bodybuilding Forums entdeckt. Sie entdeckten, dass Facebook über die Funktion „Dieses Foto melden“, bei Auswahl der Option „Nacktheit und Pornographie“, die Mithilfe beim Entdecken weiterer anstößiger Bilder anbot. Konkret konnte man dadurch weitere Fotos des betreffenden Accounts sehen. Eben auch solche, die als privat und nicht als öffentlich eingestellt waren.

Eines der ersten Opfer dieses Bug ist wohl Facebook Gründer Mark Zuckerberg geworden. Von ihm wurden einige private Fotos auf einer Bilder-Sharing-Seite veröffentlicht. Als Chef des Ladens muss er wohl auch so für die Fehler seiner Mitarbeiter gerade stehen.
In einer wenige Stunden nach der ersten Meldung veröffentlichten Stellungnahme spielte Facebook den Fehler herunter. So hieß es, dass der Bug nur eine begrenzte Zeit existiert hat und erst vor kurzem durch eine Änderung der Reporting-Funktion entstanden sei. Nun habe man die Funktion erstmal deaktiviert und arbeite an einer Lösung des Problems.
Facebook Nutzer müssen sich also darüber keine konkreten Sorgen machen. Das Auftauchen solcher Bugs zeigt aber, dass private, nur einem begrenzten Kreis von Nutzern zugängliche, Informationen im Internet immer nur einen relativen Schutz genießen. Schon durch das nächste fehlerhafte Software-Update eines Webdienstes können solche Informationen bloss gestellt werden. Man sollte sich also immer genau überlegen welche Informationen man dem Internet anvertraut.

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